Sport

Wir haben als UWG die örtlichen Vereine teils aktiv als Mitglieder immer politisch unterstützt, indem wir uns stets dafür eingesetzt haben, dass die finanziellen Mittel für die Förderung des Breitensports erhalten bleiben, nicht gekürzt werden, sondern dort, wo es zwingend geboten war, notfalls auch punktuell erhöht wurden.

Die Fakten:

Wir haben in der Gemeinde zwei Sporthallen, die im Eigentum des TUS Stöcken Dahlerbrück bzw. des Schalksmühler TV sind: die Willi-Koch-Turnalle und die Jahnturnhalle. Darüber hinaus  wird die gemeindliche Sporthalle Löh sowohl von der benachbarten Primusschule als auch vom heimischen Handballverein "SGSH Dragons" genutzt, die Sporthalle an der Spormecke vom TUS Linscheid-Heedfeld. Die Turnhalle an der ehem. Schule Klagebach kann praktisch nicht mehr genutzt werden. Für die Fußballer hat die Gemeinde vor wenigen Jahren die Sportstätte Kuhlenhagen zu einem Fußballplatz mit Kunstrasen umgestaltet und aufgerüstet. Der ehemalige Jahnsportplatz an der Bergstraße wurde dafür aufgegeben und ist zur Zeit noch mit Unterkünften für Flüchtlinge (z.B. aus der Ukraine) belegt. Während die vereinseigenen Hallen von den Vereinen baulich unterhalten werden, standen an der Sporthalle Löh umfangreiche Renovierungs- und Sanierungsarbeiten an. Diese wurden gerade im Bereich der Umkleiden und sanitäteren Anlagen bereits abgeschlossen. Die Aufwertung des Aufenthaltsbereichs für die Besucher der Handballspiele wurde zeitlich verschoben. Es ist absehbar, dass wir wegen der geänderten Finanzlage darauf sogar ganz verzichten müssen. Der Gemeinderat hat auf Antrag der UWG zumindest den Grundsatzbeschluss gefasst, dass eine neue Multifunktionshalle errichtet werden soll, die auch an Anforderungen eine Handballspielbetriebs auf dem Niveau der 3. Liga gerech wird. Wann und wo eine solche Halle errichtet wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt keiner ernsthaft sagen. Dazu ist welt- und bundespolitisch zu viel im Fluss, was sich auf Fördertöpfe und -zusagen auswirken kann. 

Positionen und Vorschläge der UWG

Der Sportstättenbedarfsplan gibt den Rahmen vor. Politik und Verwaltung müssen mit den Vereinen und dem Gemeindesportverband die langfristig notwendigen Sportstätten abstimmen.  Dabei steht für die UWG allerdings fest:

Die bisherigen Arbeiten an der Sporthalle Löh sind absolut notwendig gewesen. Aber weitere Arbeiten sollten wir auf das unbedingt notwendige Maß beschränken!

Darüber hinaus möchten wir die folgenden Überlegungen als Anregung zu einer breiten, öffentlichen Diskussion verstehen:

  • Die Millioneninvestition eine neue Multifunktionsalle ist noch Zukunftsmusik. Deshalb schlagen wir vor, eher kurzfristig über den Bau einer kleineren Halle für Training und Breitensport nachzudenken. Diese sollte möglichst im Umfeld der Sporthalle am Löh entstehen, z.B. im hinteren Bereich des Jahnplatzes, über dessen lanfristige Nutzzung ja sowieso noch entschieden werden muss.
  • Diese neue Halle könnte als multifunktionale Freilufthalle ausgelegt werden.

Bild: www.mcArena.de

Bild: www.mcArena.de

Die Vorteile einer solchen Halle:

  1.  Die Kosten für die Herstellung betragen nur einen Bruchteil einer konventionell errichteten Multifunktionshalle
  2. Eine solche Halle könnte man tatsächlich ganzjährig nutzen: Im Sommer hätten wir eine überdachte Frischlufthalle ohne energieaufwändige Klimaanlage, im Winter schützen Seitenwände vor Kälte, Regen, Wind und Schnee.
  3. Es könnte mit geringem Aufwand eine Halle mit bis zu 3 Feldern angelegt werden, so dass eine parallele Nutzung möglich wäre.
  4. Hand-, Fuß-, Basket-, Volleyballer - um nur Beispiele zu nennen - und auch andere Gruppen könnten dann die Halle vor allem ganzjährig nutzen. Außerdem könnten auch Trendsportarten wie Bike-Polo oder Bogenschießen, Formen von Yoga im Freien, evtl. auch Klettern und Bouldern (bei zusätzlicher Investition) oder andere gewünschte Formen von Sport dort ausgeübt werden. Wir laden unsere Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, mitzudenken und uns ihre Anregungen und Vorstellungen dazu mitzuteilen.
  5.  Mit geringem Aufwand kann die Halle auch zur Freiluft-Eventhalle (mit oder ohne Seitenwänden) umfunktioniert werden.
  • Neben der Primusschule könnten auch die nahe gelegenen KiTas  z.B. einen pädagogischen Schwerpunkt auf Bewegung und Sport legen, wo Kinder z.B. neben Laufen und Toben in der Halle auch balancieren, Klettern, Roller- und Fahrradfahren  u.ä. lernen und üben können. Die Nähe zum Wald legt einen weiteren Schwerpunkt auf naturnahe Erziehung und Schulung einer ökologischen Grundhaltung und Wertschätzung nahe.

Natürlich steckt der "Teufel im Detail", es wären manche Untersuchungen, Überlegungen, Abstimmungen und möglicherweise auch eine Änderung des Flächennutzungsplans erforderlich. Aber derartige Hürden dürfen nicht grundsätzlich abschrecken, vielleicht einmal mutig und visionär in die Zukunft und die Entwicklungsmöglichkeiten von Schalksmühle zu schauen. Was ist Ihre Meinung dazu? Teilen Sie sie uns über unser Kontaktformular auf der Startseite oder direkt als Email an

info@uwg-schalksmuehle. de mit. Wir freuen uns auf Ihre konstruktiven Beiträge!



 
 
 
 
E-Mail