In den letzten 4 Jahren hat sich in kultureller Hinsicht sehr viel in Schalksmühle getan. Der Kulturort "8Giebel" ist inwischen ein lebendiger und schon vielseitig genutzer Raum. Viel ehrenamtlicher Einsatz (von der UWG waren und sind maßgeblich Bernd Müller (+), Irmtraud Quentzel, Karin Brauckmann sowie Enid und Uwe Lal daran beteiligt) hat diese ermöglicht. Jetzt gilt es, die nächsten Aus-und Umbauschritte zu gehen: Der Umbau und die Erweiterung des Foyers, der Abriss von nicht mehr nutzbarem Bestand und die Integration der Musikschule durch einen architektonisch ansprechenden Neubau. Das wird wegen geänderter Förderbedingungen leider nicht mehr in diesem Jahr angegangen werden, aber es wird ab 2027 losgehen können. Wir stehen als UWG unbedingt hinter diesem "Herzensprojekt" für Schalksmühle und werden es auch weiterhin politisch und mit unserer "Man-Power" unterstützen und voran bringen!
Ewas zur Historie: Schon früh, als die ersten Überlegungen in der ev. Kirchengemeinde Schalksmühle-Dahlerbrück publik wurden, Kirchen und Nebengebäude aufzugeben und das Gemeindeleben an der Erlöserkiche im Herzen des Ortes zu konzentrieren, haben Vertreter der UWG dem Bürgermeister vorgeschlagen, den Komplex Kreuzkirche am Mathagen für eine Bündelung der kulturellen Veranstaltungen in den Blick zu nehmen. Damit sollte auch das PZ Löh dauerhaft der Schule allein zur Verfügung stehen. Mit dem Förderprogramm "3. Orte", um das sich die Gemeinde bewirbt, sah die Verwaltung die Chance, ein solches Projekt mit Fördermitteln umsetzen zu können. Die Schaffung eines solchen Kultur- und Begegnungszentrums ist seit vielen Jahren ein Anliegen der UWG. Unsere Vorschläge, es z.B. im Ortskern im ehemaligen Postgebäude zu schaffen, scheiterten je nach Standpunkt entweder an den räumlichen Bedingungen, dem Willen damaliger Verwaltungen oder den hochgerechneten Kosten in Zeiten knapper Finanzen.
Was genau ist dort geplant?
Die erste Planung ist noch nachstehend zu sehen. Inzwischen gibt es neuere, überarbeitete Pläne, die bereits im Ausschuss vorgestellt wurden. Sobald es uns erlaubt ist, werden wir die aktuellen Pläne hier veröffentlichen. Sie betreffen die detaillierte Raumaufteilung und Gestaltung. Ein wichtiges Problem wurde bei der Vorstellung mehrfach angesprochen: die Parkplatzfrage bei größeren Veranstaltungen. Hier will die Gemeinde ein Konzept erstellen, wie künftig ein behinderndes Parken in den umliegenden engen Straßen vermieden werden soll. Unser Vorschlag: wie wäre es, bewährte Konzepte aus anderen Orten zu übernehmen und z.B. bei Veranstaltungen mit vielen Besuchern einen Shuttle-Dienst von der Ortsmitte zu 8Giebel enzurichten? Da könnten sowohl Parkplätze auf den Schnurrenplatz als auch in der Tiefgarage unter dem Rathaus genutzt werden!
Ansicht Planentwurf 1. Phase | Ansicht Lage am Mathagen | Ansicht Entwurf 2. Phase nach Ausbau | Ansicht 2. Phase Raumnutzung Erdgeschoss |
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In einer 1. Phase soll
Erst in einer zweiten, umfangreicheren Bauphase, die mit Mitteln aus dem Städtebauförderprogramm unterstützt werden soll, würde
Die obigen Bilder veranschaulichen die verschiedenen Phasen. Sie sind der Anlage zu der öffentlich diskutierten Vorlage entnommen. Die genaue und umfangreiche Darstellung der bisherigen Überlegungen zu den 3. Orten kann mit dem folgenden Link heruntergeladen werden. 3. Orte Mathagen Konzept Juli 2020