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Geschichte der UWG

Zur Geschichte der UWG

Am 19. Dezember 1968 wurde auf Betreiben von Paul Gerhard "Conny" Mühlen, damals Bürgermeister in Schalksmühle und Siegfried Gosmann aus der Gemeinde Hülscheid die UWG Schalksmühle im "Westfälischen Hof" gegründet.

Erklärtes Ziel der neuen Gruppe war es, so berichtete damals die Presse, sich nicht an Weisungen bestimmter Parteien zu binden und den Kontakt zwischen Tal und Höhengebiet weiter zu vertiefen. Das war damals keine leichte Aufgabe angesichts der in der hitzigen Raumordnungsdebatte aufgeworfenen Gräben.

Darüber hinaus hatte sich die junge UWG Schalksmühle vorgenommen, nur auf kommunaler, also auf örtlicher Ebene zu arbeiten und somit "Kirchtumspolitik" zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger der neuen Gemeinde Schalksmühle zu betreiben. Ein weiteres Ziel war es, akkurate und saubere Politik zu machen. Bis zum heutigen Tage hat sich nichts an den damals aufgestellten Zielen geändert.

Schon damals setzte die UWG auf unkonventionelle und neue Ideen, z.B. den Einsatz eines knallbunten Wahlkampfbusses. Die Bürger fanden diese neue, frische Art gut: Bei der ersten Kommunalwahl der neuen Gemeinde Schalksmühle am 23. März 1969 erzielte die UWG 51,2% und damit die absolute Mehrheit, die sie bis zu den Kommunalwahlen 1994, also 25 Jahre; nicht mehr abgab. Die UWG ist bis heute die stärkste Fraktion im Rat der Gemeinde Schalksmühle. Bei den Kommunalwahlen 2009 ließ sie mit 46,6 % der Stimmen die anderen 3 Parteien deutlich hinter sich.
Wahlk(r)ampf 1999 Als ersten Bürgermeister der neuen Gemeinde Schalksmühle wählte der Rat "Conny" Mühlen, der dieses Amt bis zu seinem Rücktritt 1991 bekleidete. Als Nachfolgerin wurde die UWG Ratsfrau Heide Bachmann aus Heedfeld zur neuen Bürgermeisterin gewählt. Beide übten dieses Amt mit großem Engagement und Geschick aus. Seit der Abschaffung der Doppelspitze zur Wahl 1999 und der Einführung eines hauptamtlichen Bürgermeisters nimmt Heide Bachmann mit großem Engagement das Ehrenamt der 1. stellv. Bürgermeisterin wahr.

Sicherlich kann die UWG heute zu recht behaupten, daß viele Aufgaben, die sich seit der Gründung der Gemeinde Schalksmühle stellten und die sich im Laufe der letzten 40 Jahre ergaben, gelöst wurden. Sie behauptet nicht, dass das, was in dieser Zeit an Investitionen und sonstigen Maßnahmen geleistet wurde, nur durch die UWG geschah.
Das wäre vermessen und überheblich. Dies ist nicht die Arbeit der UWG bzw. ihrer Ratsvertreter allein. Viele mitdenkende und mithandelnde Bürgerinnen und Bürger haben dazu beigetragen, vieles konnte mit den anderen Fraktionen im Rat gemeinsam angepackt werden. Einiges davon kann hier aufgezählt werden:

  • die Errichtung des Schulneubaukomplex Löh mit dem Schwimmbad und die Erweiterung der Schule Klagebach
  • die Erschließung und die Bebauung großer Wohngebiete wie Reeswinkel, Löh-Wielsiepen, Heedfed-Mitte, Stallhaus und Philippstraße,
  • die Einrichtung eines Jugendzentrum,
  • die Ausweisung der Gewerbegebiete Ramsloh I und Ramsloh II,
  • der Grundstein unserer heute vorhandenen Kindergärten wurde gelegt und das Rathaus nach Abriss des Busch-Jäger Komplexes gebaut,
  • die erfolgreiche Kanalisierung der Ortsteile Heedfeld und Hülscheid
  • den Erhalt und die Renovierung des Bauernhauses Wippekühl
  • den Umbau der Ortskerns mit zentralem Einkaufszentrum
  • die Errichtung der Primusschule zum Schuljahr 2014/15 zur Sicherung des Schulstandorts Schalksmühle

UWG'ler waren die Gedankenträger und Ideenspender für viele Vereine in der Gemeinde, wie zum Beispiel den Verkehrsverein, die Wansbeck Gesellschaft, den Verein Sahel-Zone und den Bürgerbusverein.

Die Restaurierung des Bauernhaus Wippekühl konnte trotz erheblicher Schwierigkeiten und dem unverständlichen Wunsch nach einem heißen Abbruch aus den Reihen der Kritiker abgeschlossen werden. Heute ist daraus eine kulturelle Begegnungsstätte geworden, die aus dem Gemeindegebiet nicht mehr wegzudenken ist. Im Jahr 2015 feiert das Bauernhaus sein 25jähriges Jubiläum als Museum und Kulturstätte.

Zur Tradition geworden sind mittlerweile das Märchenspiel vor Weihnachten, die Herausgabe eines Kalenders mit Bildern aus der Gemeinde Schalksmühle, die Veranstaltung von Wanderungen und Kinderfesten bis zur finanziellen Förderung von Vereinen und die Unterstützung des Hilfsfonds der früheren Bürgermeisterin.

Es war stets die Politik der UWG Schalksmühle, erst das Vordringliche in Angriff zu nehmen und dann erst das Wünschenswerte. Seit ihrer Gründung war und ist die UWG immer für unkonventionelle Lösungen gut und wird sich weiterhin ausschließlich für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger und der Gemeinde Schalksmühle einsetzen.